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Füllstandschalter – auch Grenzstandschalter oder Punktniveauschalter genannt – dienen der sicheren Überwachung definierter Füllstände in Behältern und Silos. Sie liefern ein klares Schaltsignal (Ein/Aus), wenn ein bestimmter Maximal- oder Minimalstand erreicht wird.
Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo kein kontinuierlicher Messwert erforderlich ist, sondern eine zuverlässige Überfüllsicherung, Trockenlaufsicherung oder Sicherheitsabschaltung benötigt wird.
Thermische Grenzstandschalter arbeiten mit einem beheizten Sensorelement. In Luft ist die Wärmeabfuhr gering, in Flüssigkeit deutlich höher. Aus dieser Temperaturdifferenz erkennt das Gerät, ob der Sensor vom Medium bedeckt ist.
Diese Technologie eignet sich besonders für Trockenlaufschutz und kompakte Maschinenanwendungen.
Vibronische Grenzstandschalter erzeugen mechanische Schwingungen in einer Gabel. Wird diese von Flüssigkeit bedeckt, ändert sich die Schwingungsfrequenz. Diese Veränderung wird als Schaltsignal ausgewertet.
Der Schwingstab wird mechanisch in Resonanz versetzt. Wird er von Schüttgut bedeckt, verändert sich das Schwingungsverhalten. Diese Änderung wird zuverlässig als Grenzstand erkannt.
Ein Füllstandschalter ist die richtige Wahl, wenn lediglich ein definierter Maximal- oder Minimalstand überwacht werden soll. Wird hingegen ein kontinuierlicher Füllstand benötigt, kommen Radar oder Guided Wave Radar zum Einsatz.